Büchersuche

News

Liv Blåvarp in Lillehammer

Lillehammer Art Museum (NO), 17.6.–29.10.2017

HinGabe – Buddhistische Rollbilder

Völkerkundemuseum der Universität Zürich (CH) 20.6.2017–15.4.2018

Von Spitzweg zu Sisi

Stadtmuseum Ingolstadt (DE), bis 26.11.2017


Weiter

8 / 13

Dorothea Mink (Hg.)

FASHION – OUT OF ORDER

Disruption as a Principle
184 Seiten, 17 x 25 cm, 160 Abbildungen. Klappen-Broschur. Text in Englisch.
ISBN: 978-3-89790-358-6 | Sofort lieferbar
29,80 € *
* inkl. 7% MwSt. | Versandkosten

Aus den Mechanismen der Mode, die fast zwangsläufig „out of order“ sein muss, um durch Störungen des Gewohnten Anziehungskraft zu entfalten und Aufmerksamkeit zu erregen, ist eine Publikation entstanden, die sich über alle Schranken der Kategorisierung hinwegsetzt. Die im Grenzbereich zwischen Kunst und Mode, in der Literaturwissenschaft, Designtheorie, Kulturwissenschaft, Kulturgeschichte und Technologie angesiedelten Beiträge demonstrieren in vielfältiger Weise Prozesse, Bilder und Sicht-weisen zum Streben nach dem zuvor nie Dagewesenen und zur Durchkreuzung vorgegebener Ordnungen.

Die Publikation widmet sich der konstruktiven Seite der Modeentwicklung, indem das Thema Out of Order mit dem Begriff der Störung als Kreativformel verknüpft wird. Legt man zugrunde, dass die Mode als Mode dann vorbei ist, wenn sie generalisierbar, kategorisierbar, wiederholbar und beschreibbar geworden ist, dann bildet der Störvorgang die entscheidende Stimulation zu allem Neuen. Die Störung des Gewohnten, Bekannten, immer schon Dagewesenen – ist dem zufolge die Häutung der Mode bloß Zufall? Heißt das, es gibt keine erkennbaren Ursachen für neue Ergebnisse? Natürlich nicht, da jeder kreative Prozess neben seiner Gesetzlosigkeit dennoch ein qualitativ definierbares Ziel verfolgt. Erst an diesem Reibungspunkt aus falsch und richtig, aus Trash und Haute Couture entsteht der modische Affekt, begründet sich der Freiraum zur Abweichung von der Norm – Erlaubt ist, was gelingt.

Ist Mode, die aus der Ordnung fällt, die keinem erkennbaren Gesetz zu folgen scheint, tatsächlich zufällig? Oder ist die -Störung in der Mode seit je her Prinzip? Kann der Zufall somit prognostizier- und steuerbar sein?

Mit Beiträgen von:
Pamela Church Gibson | Annette Geiger | Judith Gerdsen | Hanna Heilmann über Vibskov & Emenius | Iris Maria vom Hof über Oliver Sieber | Verena Kuni | Isabel Lizardi | Thomas Oláh | Andrea Sick | Bitten Stetter & Daniel Späti | Terre Thaemlitz | Barbara Vinken | Harry Walter | Gundula Wolter

8 / 13