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Das ethnografische Erbe von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter

BEGEGNUNG – SPUR – KARTE: Die Tibet-Sammlungen von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter

Als Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer am 17. Mai 1944 das tibetische Hochland erreichten, waren sie weder die ersten noch die einzigen Besucher, die ihre Reise und ihren Aufenthalt dokumentierten. Und dennoch weisen die Nachlässe von Aufschnaiter und Harrer einige Besonderheiten auf. Beide bewegten sich zwar gleichzeitig, jedoch eigenständig und mit ihren je eigenen Agenden, Interessen und Vorstellungen. Ausgehend von den Objekten stellt die Ausstellung im Völkerkundemuseum der Universität Zürich Sammeln und Dokumentieren, Gesammeltes und Dokumentiertes einander gegenüber. Besonderheiten einzelner Gegenstände werden ebenso hervorgehoben wie Verbindungen zwischen ihnen und größere Zusammenhänge in Raum und Zeit: Schlagfeuerzeuge als Zeugnisse globaler Verflechtung, eine textile Steinschleuder als Ausdruck technischer Raffinesse, eine Kollektion Münzen als Spiegel kulturgeschichtlicher Zusammenhänge, Ritualgegenstände als Mittel der Kommunikation, sowie Skizzen, Karten, Aufzeichnungen und Fotografien als Belege ethnografischen Dokumentierens. Als eine Art offene Plattform lädt die Ausstellung zu Begegnungen ein, aber auch zum gemeinsamen Nachdenken über die Rolle und den ‚Wert’ von Sammlungen ethnologischer Museen und damit verbundener Aufgaben heute.
Diese Ausstellung ergänzt die Schau Begegnung – Spur – Karte. Die Expeditions-Sammlungen von Heinrich Harrer, die bis zum 16.6.2019 im Zürcher Völkerkundemuseum zu sehen ist.

Datum

Okt 28 2018 - Sep 08 2019

Uhrzeit

Den ganzen Tag

Ort

Völkerkundemuseum der Universität Zürich (CH)

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