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Dokumentation über Marjorie Schick (1941–2017)

Die US-amerikanische Künstlerin Marjorie Schick (1941–2017) zählte zu den Pionieren...

NEUERSCHEINUNGEN Herbst/Winter 2018

Das neue Programm ist da!

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300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

Ausstellung

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst,...


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Dokumentation über Marjorie Schick (1941–2017)

Die US-amerikanische Künstlerin Marjorie Schick (1941–2017) zählte zu den Pionieren avantgardistischen Autorenschmucks. Sie betrachtete den Körper als "lebende Skulptur" und konstruierte aus unterschiedlichen Materialien aufsehenerregende und große Schmuck-Skulpturen. Darüber hinaus bezieht sich ihr Schmuck auf die abstrakte Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere auf Konstruktivismus und Pop-Art.

Einen wunderschönen neuen Film von Bill Youmans über Marjorie Schick mit zahlreichen ihrer Interviews sowie mit einfühlsamen Aussagen von Wegbegleitern finden Sie hier:

Informationen zu unserer umfassenden Monografie aus dem Jahr 2007 über diese außergewöhnliche Schmuck-Künstlerin mit brillanten, großflächigen Abbildungen ausgewählter Objekte, sachkundigen Beiträgen von Schmuckexperten mit einem vollständig illustrierten Werkverzeichnis finden Sie hier.



NEUERSCHEINUNGEN Herbst/Winter 2018

Das neue Programm ist da!

unsere neue Publikation Handmade in Germany stellt herausragende Manufakturen, Kunsthandwerker und Designer vor, die hochwertige Handarbeit mit einer nachhaltigen Produktionsweise verbinden. Das entspricht dem gesellschaftlichen Trend, der Massenproduktion unter schlechten Bedingungen in entfernten Teilen der Welt eine Absage zu erteilen und so ein Umdenken im Konsumverhalten zu erzielen.
Ein solcher Ansatz erfordert neben gesellschaftspolitischen Visionen viel künstlerische Kreativität, handwerkliches Können und Erfahrung im Umgang mit dem jeweiligen Material. Individuelle Meisterschaft ist der rote Faden, der sich durch unser diesjähriges Herbstprogramm zieht – und zwar über die Jahrhunderte und Kontinente hinweg: von heutiger Objekt- und Schmuckgestaltung über Skulpturen und Kleinstskulpturen aus Elfenbein und Porzellan, historische Spitzen sowie Artefakte außereuropäischer Kulturen bis hin zur zeitgenössischen Grafik, Fotografie und Installationskunst.
Mit unserem Herbstprogramm möchten wir gerne einen Beitrag leisten zur Stärkung von künstlerischer und formgestalterischer Authentizität, zu kultureller Vielfalt und zu einem Selbstverständnis, das Kunst, Handwerk und Design als wichtige Faktoren bei der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Realität begreift.
Informationen über die einzelnen Neuerscheinungen und weitere aktuell erscheinenden Titel finden Sie in der Rubrik Neue Bücher. Wir wünschen Ihnen viele spannende Entdeckungen!



300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

Ausstellung

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien (AT), 16.05.–23.09.2018

Mit der umfassenden Jubiläumsausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR beleuchtet das MAK die Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier, setzte die Wiener Porzellanmanufaktur in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Rund 1.000 Objekte aus den Beständen des MAK sowie aus nationalen wie internationalen Sammlungen bieten einen eindrucksvollen Überblick über Wiener Entwicklungen im Kontext asiatischer Vorläufer und europäischer Konkurrenten.

Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der ab 1744 kaiserlich geführten, 1864 geschlossenen Wiener Porzellanmanufaktur und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben.

Zu Hauptwerken der Wiener Porzellanmanufaktur, wie dem Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) oder dem Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (Wien, 1767/68), liefert die Ausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR mit bis dato unveröffentlichten Dokumenten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Sowohl das „Dubsky-Zimmer“, eine der ersten Zimmerausstattungen mit europäischem Porzellan, als auch der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl sind permanent in der von Donald Judd gestalteten MAK-Schausammlung Barock Rokoko Klassizismus ausgestellt.

Zur Ausstellung ist bei uns die gleichnamige Publikation 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur erschienen, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Rainald Franz, mit Texten von Rainald Franz, Andreas Gamerith, Michael Macek, Errol Manners, Waltraud Neuwirth, Kathrin Pokorny-Nagel, A. Philipp Revertera, Elisabeth Schmuttermeier, Ulrike Scholda, Christoph Thun-Hohenstein, Leonhard Weidinger und Johannes Wieninger.




Impulse

30 Jahre Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd, 15.04–28.10.2018

Impulse heißt die Ausstellung, mit der die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst Schwäbisch Gmünd vom 15. April bis 28. Oktober im Silberwarenmuseum Ott-Pauser ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Der Titel ist gleichsam Programm, initiierte die Stiftung in dieser Zeit doch vielfältige Projekte zur Förderung der Gold- und Silberschmiedekunst. Neben Ausstellungen, Wettbewerben und Ankäufen zählte dazu auch die Etablierung eines Stadtgoldschmieds. Mit dieser Auszeichnung gastierten seit 1989 insgesamt 15 renommierte Stadtgoldschmiede in Schwäbisch Gmünd. Zusammen mit Arbeiten der diesjährigen, 16. Stadtgoldschmiedin versammelt die Ausstellung 70 Stücke. Das Spektrum umfasst Schmuck und Gerät und reicht von der traditionell emaillierten Brosche bis zum unkonventionellen Halsschmuck aus unterschiedlichsten Materialien, vom klassischen Leuchter, Kaffee- und Mokkaservice bis zum Gefäß, das die Grenzen des Metallgusses auslotet. Obwohl individuell und in ihrer Zeit gestaltet, verliert sich bei den Arbeiten der Begriff Zeitgeist: neben Qualität und Kreativität zeugen sie von zeitloser Schönheit. Die Exponate stammen aus Künstler-, Privat- und Museumsbesitz, darunter insbesondere Stücke, die von der Stiftung für die Sammlungen des Gmünder Museums erworben wurden. Daneben vermitteln Arbeiten aus Workshops, Plakate, Bücher und weitere Dokumente die Intensität der Stiftungsaktivitäten in den vergangenen drei Jahrzehnten.

Der Katalog zur Ausstellung ist in unserem Programm erschienen. Alle Informationen zu der Publikation finden Sie hier.